Sonntag, 21. August 2016

Think Pink!

10 positive Dinge oder Begebenheiten der vergangenen Woche
 
 
Foto: (c) Monika Schulte



1. Sonntägliche Entrümpelungs-Aktion Zuhause.
Ergebnis: 6 Säcke. Platz für Neues!

2. Jemanden im Büro glücklich gemacht.

3. Interessante Blütenstände an einer Sukku im Büro.

4. Sommergleitzeit = frühe Lesestunden auf der Terrasse.

5. Wenn einem morgens um 06:00 Uhr
schon die Tür aufgehalten wird.

6. Einen tollen halben Freitag in Iserlohn verbracht.
Danzturm mit Kersten  und Kuchen - wunderbar!

7. Einen Hofladen in Iserlohn-Sümmern fast leer gekauft!

8. Pflaumenkuchen!

9. Schöne Dinge beim Entrümpeln wiederentdeckt!

10. Und überhaupt: Das Leben ist schön!
 


Das Autoren-Interview mit Melanie Raabe

Liebe Lesezeit-Leserinnen und -Leser,

heute darf ich Euch eine Autorin vorstellen, die für mich persönlich meine Entdeckung 2016 ist. Ich durfte ihren neusten Roman "Die Wahrheit" vorablesen, ein Roman, der mich einfach nicht mehr losgelassen hat, doch seid gespannt, was sie uns zu verraten hat!



Informationen zur Autorin

Name: Melanie Raabe
Alter: 35
Wohnort: Köln


Foto: (c) by Christian Faustus


Rund ums Schreiben: 
Wann hast du angefangen mit dem Schreiben?
Geschichten habe ich mir schon immer gerne ausgedacht, aber wirklich ernsthaft betreibe ich das Schreiben erst seit meinen Zwanzigern. Zuvor habe ich Gedichte und hin und wieder eine Kurzgeschichte geschrieben, seit gut zehn Jahren schreibe ich jedoch Romane, und 2015 erschien mein Debüt, "Die Falle".

Was fasziniert dich am Schreiben?
Das Gleiche wie beim Lesen: Da sind im Grunde lediglich dunkle Zeichen auf einer weißen Seite, aber diese Zeichen machen, dass wir lachen oder weinen, eine Zeitreise unternehmen, uns verlieben oder etwas lernen. Bücher sind magisch. Es gibt nichts Schöneres, als eine Geschichte zu weben, ihr Leben einzuhauchen.

Wie entstehen deine Geschichten?
Am Anfang steht immer etwas, das mich fasziniert. Ein bestimmtes Thema, eine Grundsituation oder ein Charakter. Zunächst lasse ich meiner Phantasie freien Lauf und prüfe, ob dieser Stoff einen Roman tragen kann. Falls die Antwort "Ja" lautet, beginne ich, zu brainstormen. Wochenlang, vielleicht auch monatelang. Anschließend schreibe ich ein Exposé, um grob festzulegen, wie die Handlung ablaufen könnte. Allerdings werfe ich mein Exposé beim Schreiben oftmals wieder über den Haufen, wenn mir bessere Ideen kommen. Das ist ein sehr lebendiger Prozess, der schwer zu planen ist. Ich experimentiere, improvisiere. Und dann schleife ich. So lange, bis alles passt.

Dein nächstes Projekt?
Mein nächstes Projekt wird mein dritter Roman. Allerdings habe ich meinen zweiten, DIE WAHRHEIT, erst vor nicht allzu langer Zeit beendet, daher wird es wohl noch eine Weile dauern, bis ich mich für einen neuen Stoff entscheide. Verschiedene Ideen habe ich allerdings schon.

Welchen Berufswunsch hattest du als Kind?
Stuntwoman!

Wie sieht dein Alltag aus?
Früh aufstehen, Kaffee trinken, schreiben, frühstücken, zum Sport gehen, essen, andere Arbeiten erledigen, die anfallen, ausgehen, lesen, schlafen. Allerdings sind diese alltäglichen Tage selten geworden, da ich viel reise und häufig Termine habe, die diesen Ablauf durcheinanderwirbeln.




Welche Jahreszeit ist die Deine?
Der Sommer! Ich verabscheue Kälte, Nässe und Dunkelheit, ich brauche Wärme und Licht!

Hast du ein Lieblingsreiseziel?
New York City, Italien, die Karibik.

Was bedeutet Dir Zeit?
Die kostbarste Ressource des Universums.

Wie definierst du Glück?
Als Entscheidung, die ich jeden Tag aufs Neue treffen muss.

Wenn du plötzlich 5 Millionen Euro zur Verfügung hättest, was würdest du damit tun?
Eine Menge spenden, andere Künstler unterstützen, viel reisen.

Hast du Wünsche für die Zukunft? Welche?
Was mich selbst betrifft: Ich bin unendlich dankbar für alles, was ich habe und wunschlos glücklich. Aber ein friedlicherer Planet wäre schön, oder? Kein Rassismus, kein Sexismus, kein Krieg... Imagine!

Beschreibe dich in einem Satz selbst!
Ich schreibe Bücher, und Bücher schreiben mich.
 
 
 
Liebe Melanie, ganz, ganz herzlichen Dank für das wunderbare Interview! Ich wünsche dir unendlich viele Leser und Leserinnen für deinen neuen Roman.
Hatte ich dir verraten, dass ich eigentlich gar keine Thriller und Krimis lese? Und dann kam "Die Wahrheit" und ich habe alles stehen und liegen gelassen und konnte nicht mehr aufhören mit dem Lesen!
So kann es gehen!



Wenn Ihr mehr über Melanie Raabe lesen möchtet, dann schaut doch einfach mal hier:


Sonntag, 14. August 2016

Think Pink!

10 Dinge oder Begebenheiten der vergangenen Woche
 
 


 
1. Einen richtig schönen Abend mit Ina und Jürgen verbracht!
Und natürlich mit meinem Mann!
 
2. Der Samstag, ein Sommertag!
 
3. Die erste Büro-Woche nach dem Urlaub ist geschafft.
 
4. Nach dem Urlaub, ist vor dem Urlaub. Vorfreude auf Metz!
 
5. Fledermäuse beobachtet.
 
6. Meine tot geglaubte Hortensie hat überlebt!
 
7. Das Leben ist schön!
 
8. Wieder ganz liebe Postkarten bekommen. Danke Euch allen!
 
9. Der zweite Termin Wohnzimmerlesung 2017 steht! Juchu!
 
10. Lesen auf der Terrasse - wunderbar!

Freitag, 12. August 2016

"Maria und das Ding mit dem Reinheitsgebot" von Florian Herb

Maria, Aloisius und die Rieder Erhellung!

Ried im Allgäu. Der Dorfgemeinschaft stehen neben dem 700-jährigen Dorfjubiläum noch etliche weitere Jubiläen ins Haus. Und was wäre eine Feier ohne Bier? Da ist Alois Gschwend gefragt, der örtliche Braumeister, bekannt für seine "Erhellung", ein Bier, das es sonst nirgendwo anders gibt. doch Aloisius, wie er genannt wird, mag nicht mehr brauen. Ein Unbekannter hat ihm das Finanzamt auf den Hals gehetzt. Die Frau, die ihn vor vielen Jahren verlassen hat und es vorzieht, in Italien zu leben und die Kinder, längst erwachsen und in der Großstadt wohnend - Aloisius schmeißt alles hin. Das ganze Dorf ist außer sich. So viele Feiern und keine Erhellung! Es kann doch nicht angehen, Bier aus dem Nachbarort zu importieren und dann welches, das längst nicht so gut ist wie die berühmte Erhellung. Zu einem echten Dorf gehören natürlich auch typische Landfrauen und diese machen sich auf den Weg nach Hamburg zu Tochter Maria. Maria soll ihren Vater zur Vernunft bringen und zugleich die Brauerei retten. Allzu schwer haben es die Rieder Landfrauen nicht Maria zu überreden. Sie ist gerade nicht gut auf ihren Mann zu sprechen, packt ihre Sachen und begleitet die Landfrauen zurück in die Heimat, zu der sie sich insgeheim schon ganz lange gesehnt hat. Wie Maria es schafft, ihren Vater auf den rechten Weg und die Brauerei wieder in Gang zu bringen, das lesen Sie am besten selbst!

"Maria und das Ding mit dem Reinheitsgebot" - eine herzerfrischende Lektüre, die im wunderschönen Allgäu spielt! Mir hat die Geschichte zudem als kleine Verlängerung zum Urlaub gedient, haben wir doch die schönste Zeit des Jahres im Allgäu verbracht. Orte, Landschaft, Menschen, all dies habe ich sofort wieder gesehen. Florian Herb schafft es hervorragend, das Allgäu-Flair rüber zu bringen. Mir war sofort alles vertraut und das nicht nur, weil ich kurz zuvor erst da war. Die Handlung schreitet leicht und unterhaltsam voran. Ganz klasse die Landfrauen, wie sie sich aufmachen nach Hamburg und Maria, die verlorene Tochter zurückholen. Ganz toll, wie Maria die Ärmel hochkrempelt, anpackt und sich dann auch ihr Vater berappelt, aber nicht nur Maria bemerkt die Veränderungen, die mit Aloisius vonstatten gehen. 

"Maria und das Ding mit dem Reinheitsgebot" - erfrischend bunt und heiter, wie das Allgäu! Ein tolles Lesevergnügen!




Taschenbuch
283 Seiten
Verlag: ullstein


Lieber Florian, herzlichen Dank für dieses 
wunderbare Lesevergnügen!

Sonntag, 7. August 2016

Think Pink!

10 positive  Dinge oder Begebenheiten der vergangenen Woche
Foto: (c) Monika Schulte


1. Der Urlaub war wunderbar!
2. Am Donnerstag einen superlustigen Mädelsabend
mit Kerstin, Anja, Erika und Daniela gehabt!
3. Ich darf einen wahnsinnig spannendes Buch vorab lesen! Hilfe, ich kann gar nicht mehr aufören!
4. Grillen bei Regen - zum Glück ist die Terrasse überdacht.
5. Viele schöne Dinge zum Testen bekommen.
6. Endlich geschafft, Kerstins E-Reader zu aktivieren!
7. Tolle Postkarten erhalten! Danke an alle!
8. Friserbesuch.
9. Die Sache mit dem Kosmetik-Eimer.
10. Kinderschokolade - wer kann da schon Nein sagen?

Das Autoren-Interview mit Nadine Lashuk

Liebe Lesezeit-Leserinnen und -Leser,
heute stelle ich Euch die Autorin Nadine Lashuk vor, die ich wahnsinnig gerne einmal persönlich kennenlernen würde, um ihr noch viel mehr Fragen zu stellen, zum Beispiel über das Leben in Belarus. Ich wünsche Euch viel Spaß mit dem Interview!



Informationen zur Autorin

Name: Nadine Lashuk 
Alter: 31 Jahre
Wohnort: Essen 
Familienstand: verheiratet mit dem Helden meines Buches

Rund ums Schreiben:
Wann hast du angefangen mit dem Schreiben? 
Geschrieben habe ich schon, seitdem ich ein kleines Mädchen bin. Als ich mit dem Umzug nach Belarus meinen Blog nadinelashuk.wordpress.com beginnen habe, hat sich das ganze professionalisiert.

Was fasziniert dich am Schreiben?
Ich liebe es, durch das Schreiben Dinge zu reflektieren und aus einer neuen Perspektive zu sehen. Ich amüsiere mich selber beim Schreiben, es macht mir vor allem gute Laune.

Wie entstehen deine Geschichten?
Ich schreibe über meine deutsch-weißrussische Familie. Bei uns schreibt das Leben die besten Geschichten.

Dein nächstes Projekt?
Ich übersetze einen wahnsinnig erfolgreichen belarussisch-amerikanischen Blog ins Deutsche. Zum Herbst plane ich eine neue Serie auf meinem Blog über Working Mums in aller Welt.

Welchen Berufswunsch hattest du als Kind?
Ballerina. Naturforscherin. Und dann kam auch schon Schriftstellerin.




Wie sieht dein Alltag aus?
Ich lebe den wunderschönen Alltagswahnsinn mit zwei kleinen Kindern. Wenn beide beschäftigt sind, widme ich mich meinem Blog, meinem Buch, und den Lesungen. Und nebenher suche ich auch noch einen Brotjob im Ruhrgebiet.

Welche Jahreszeit ist die Deine?
Ich bin eindeutig ein Sommermensch.

Hast du ein Lieblingsreiseziel?
Natürlich Belarus!

Was bedeutet Dir Zeit?
Sie vergeht zu schnell, wenn man kleine Kinder hat. 

Wie definierst du Glück?
Glück ist, in jedem Arm ein gesundes Kind zu halten.

Wenn du plötzlich 5 Millionen Euro zur Verfügung hättest, was würdest du damit tun?
Mir den Traum von einem Ökotourismusbetrieb in Belarus verwirklichen.




Hast du Wünsche für die Zukunft? Welche?
Eine Wasserleitung im Dorf meiner Schwiegereltern in Belarus gibt es jetzt. Nun wünsche ich mir einfach, dass wir alle gesund bleiben. Vielleicht langweilig, aber doch das Allerwichtigste.

Beschreibe dich in einem Satz selbst!
Ich bin eine mehrsprachige Autorinmutterpolitologinbloggerinchaotinshoppingaddictgraphomanin.




Liebe Nadine, könntest du mich sehen, würdest du mich
mit einem Grinsen vor meinem Notebook sitzend finden.
Ich sage nur "Autorinmutterpoli...". Herrlich!


Wenn Ihr noch mehr über Nadine Lashuk erfahren
möchtet, dann schaut doch mal hier:

Blog : https://nadinelashuk.wordpress.com


Montag, 1. August 2016

"Inselblau" von Stina Jensen

Ein herrlich leichter Sommerroman!


Die junge Grundschullehrerin Svea träumt schon sehr lange von einer spanischen Bodega auf Mallorca. Dann plötzlich erbt sie eine Kneipe auf der ostfriesischen Insel Langeoog. Opa Hannes würde sich riesig freuen, Svea endlich wieder näher bei sich zu haben, doch Svea sehnt sich nach Sonne und Wärme. Tobi, Sveas langjähriger Freund, möchte die Kneipe am liebsten teuer vermieten, doch irgendwie gefällt der jungen Frau der momentane Pächter. Svea kommt mit Pächter Jan ins Gespräch. Um ihre durcheinander gebrachte Gefühlswelt wieder in richtige Bahnen zu lenken, bucht Svea kurzerhand ein paar Tage Mallorca. Jan hat da einen guten Tipp für sie. Doch anstatt zur Ruhe kommen, trifft sie auf der Sonneninsel Miguel, ihre alte Jugendliebe wieder! Als dann Opa Hannes einen Unfall hat und ins Krankenhaus muss, ist das Chaos perfekt.


„Inselblau“ - ein wunderbar leichter Sommerroman mit überraschenden Wendungen! Herrlich zu lesen, wie Sveas beschauliches Lehrerinnen-Dasein von einer Minute zur anderen durcheinander gewirbelt wird. Dass die Autorin die ostfriesischen Inseln wie auch die Balearen kennt, merkt man schnell beim Lesen. Dort der raue Wind der Nordsee, da die wärmende Sonne des Mittelmeeres. Beim Lesen scheint einem alles vertraut zu sein. Frisch und lebendig schreitet die Geschichte voran und ist somit ein garantiert kurzweiliges Lesevergnügen!
 
 


eBook
216 Seiten

 
 
 
 
P.S: Die Autorin ist bestimmt vielen unter dem
Namen Alice Golding bekannt!