Sonntag, 19. Februar 2017

Think Pink!

10 positive Dinge oder Begebenheiten
 der vergangenen Woche
 



 

 
1. Anfang der Woche ein sehr
amüsantes Telefonat geführt.
Was haben wir gelacht!
 
2. Die Vögel zwitschern!
 
3. Die Pflanzen knospeln.
 
4. Mein zweiter Büro-Newsletter ist fertig!
 
5. Ein Besuch bei IKEA.
 
6. Endlich Bilderrahmen für den Büro-Flur gekauft.
Projekt: Unser Flur soll schöner werden!
 
7. Anja, ich und die Doofen.
Mittagspause am Hagener Hauptbahnhof.
 
8. Vorfreude auf die Delia-Tage.
Anmeldung ist raus.
 
9. Das Mega-Sport-Paket.
 
10. Ein Sonntagnachmittag mit Eltern,
Tee und dem Hagener Quadrat.

"Wenn das Meer die Liebe trägt" von Mardi McConnochie

Ein sehr romantisches Buch mit Längen
 
Zwei junge Menschen in Kriegszeiten. Stead der Seemann, ohne wirkliche Ziele, ein Mann, der das Leben mehr oder weniger nimmt, wie es kommt. Marina, die junge Pianistin, die ein Stipendium in Europa erhalten hat. Die beiden treffen sich in Sydney, Marinas Heimat und verlieben sich ineinander. Drei wundervolle Tage und Nächte verbringen die beiden miteinander. Dann muss Stead zurück aufs Meer. Sein Leben geht seinen normalen Gang. Der Alltag auf See hat ihn wieder. Marina fährt nach London, doch auf dem Schiff muss sie feststellen, dass die Nächte mit Stead nicht ohne Folgen geblieben sind. 1943, 5 Jahre später. Stead befindet sich wieder in Australien. Er hat Landurlaub bekommen und er macht sich auf die Suche nach Marina, doch vergebens. Marina ist längst in London, doch hier wird sie nicht bleiben. Ihre Wege führen sie kriegsbedingt nach Shanghai und Singapur. Die Wege der beiden kreuzen sich, doch immer wieder verpassen sie sich. Es bleibt nur die Hoffnung, sich eines Tages wiederzusehen.

„Wenn das Meer die Liebe trägt“ - ist die Liebesgeschichte zweier Menschen, die sich nur wenige Tage kennenlernen durften, sich unsterblich ineinander verliebten und deren Wege dann ausseinander gingen. Die Liebe jedoch blieb. Der Schreibstil ist angenehm, wenn das Buch hin und wieder auch ziemliche Längen hat. Das Kriegsgeschehen beläuft sich hauptsächlich auf Ereignisse im asiatischen Raum, was ich persönlich sehr interessant finde, weil ich tatsächlich sehr wenig darüber weiß.


„Wenn das Meer die Liebe trägt“ - trotz aller tragischen Ereignisse, ein sehr romantisches Buch, aus deren Geschichte man aber noch mehr hätte herausholen können.





Taschenbuch
251 Seiten
Verlag: LIST
 
 
 
 









Sonntag, 12. Februar 2017

Think Pink!

10 positive Dinge oder Begebenheiten
der vergangenen Woche






 
1. Wieder mal zwei wunderbare Romane gelesen.
 
2. Endlich DAS Kopfkissen bekommen!
Ich schlafe hervorragend!
 
3. Ein schöner Abend im
Literaturhotel Franzosenhohl in Iserlohn.
 
4. Wieder ein paar Bücher inventarisiert.
 
5. Tiere beobachten im Garten.
 
6. Der neue Newsletter im Büro macht wahnsinnig viel Spaß!
 
7. Neue Rezepte ausprobiert.
 
8. Auch diese Woche ganz tolle Gespräche geführt.
 
9. Die Kuh gemolken
(das versteht jetzt nur mein Mann,
 aber der liest es nicht!).
 
10. Das Aloe Vera-Spray ist wirklich der Hammer!

"Die kleine Bäckerei am Strandweg" von Jenny Colgan

Ein Wohlfühlroman!
 
Polly braucht erst einmal Abstand. Nachdem die Firma von ihr und Chris Konkurs anmelden musste und sie auch noch vor den Scherben ihrer Beziehung steht, fährt Polly nach Mount Polbearne in Cornwall. Eine eher rauhe Gegend. Das Leben hier ist hart. Die Bewohner kämpfen ums Überleben. Polly mietet sich in eine ehemalige alte Bäckerei ein. Die Bäckerei ist mehr Bruchbude als Wohnung, doch für mehr reicht es im Augenblick nicht. Die Bewohner beobachten sie argwöhnisch, ihre Vermieterin ist mürrisch. Einzig ein kleiner verletzter Papageientaucher ist ihr Lichtblick. Sie kümmert sich mit Hingabe um den kleinen Kerl und obwohl der Tierarzt ihr rät, ihm keinen Namen zu geben, weil er doch bald wieder hinaus in die Freiheit muss, nennt sie ihn Neil.

Polly versucht, sich um einen neuen Job zu kümmern, doch auf ihre Bewerbungen erhält sie keine einzige Einladung zu einem Vorstellungsgespräch. Also tut sie, was sie am besten kann. Sie fängt an zu backen. Bald schon zieht der Duft von frischem Brot durch den Ort. Immer mehr Bewohner kommen zu ihr und wollen ihr Brot kaufen, doch dies muss alles heimlich geschehen, weil es sich niemand mit der alten Bäckerin, Mrs. Mansell, verderben möchte, die zugleich Pollys Vermieterin ist. Mürrisch, oft sogar bösartig kommt diese Frau daher, bis etwas passiert, dass das Leben nicht nur dieser beiden Frauen verändern wird. Und dann sind da auch noch der nette bärtige Fischer und der geheimnisvolle Imker...


„Die kleine Bäckerei am Strandweg“ - ein Wohlfühlroman. Ein Roman, der den Leser ins verschlafene Küstenstädtchen Mount Polbearne entführt. Schön zu lesen, wie Polly ihr Leben allein in die Hand nimmt und ihren Weg geht. Es ist ein Buch zum Wegträumen. Einfach lesen und Seite für Seite genießen. Eine bezaubernde Geschichte, ein charmantes Buch. Und wer zum Schluss so richtig Hunger auf frisches Bot bekommen hat, der kann direkt losbacken. Ein paar wunderbare Rezepte sind angefügt.




Taschenbuch
496 Seiten
Verlag: Berlin Verlag
 
 
 
 
 
Ganz herzlichen Dank an das Verlagsteam,
dass ich diesen wunderbaren Roman
lesen und besprechen durfte!




Samstag, 11. Februar 2017

Wie wahr!


"Zappelt das Wort wie ein Wurm am Haken" mit Andrea Reichart & Volker Bunse

Ein kurzweiliger Abend im Literaturhotel Franzosenhohl in Iserlohn
 
 
 
 
Im Wechsel tragen die beiden Autoren ihre Geschichten vor.


Endlich einmal wieder zu Besuch im
Literaturhotel Franzosenhohl in Iserlohn.
 Auf dem Programm diesmal eine Candlelight-Lesung.
Das Motto des Abends
 
 "Zappelt das Wort wie ein
 Wurm am Haken".


Andreas Mimik - herrlich!
 Und Volker Bunse darf vom "Danztürmchen" kosten.


Andrea Reichart und Volker Bunse haben neue
Kurzgeschichten vorgestellt, doch nicht nur das.
 In diesen Geschichten mussten drei
bestimmte Wörter vorkommen.
 

Volker Bunse, Lehrer in Siegen und Mitglied
 des Literaturkreises Franzosenhohl


 

Während Volker Bunses Geschichten eher skurril daher kamen, immer irgendwie am Abgrund, voller Ängste und unwirklich, manchmal abgehoben und manchmal auch ein bisschen sehr lang, waren Andreas Geschichten frisch und lebendig.
Geschichten, wie sie selbst.
 


Ein bisschen Werbung vor der Pause


Zwei Autoren, dieselben Titel, dieselben
3 Worte und doch so unterschiedliche Geschichten.


Andrea, ganz konzentriert.


Ein kurzweiliger, aber auch sehr interessanter Abend.


Ein  sehr sympathisches Team.


Auch, wenn mir persönlich Andreas Geschichten
besser gefallen haben, fand ich es äußerst spannend,
wie unterschiedlich so ein Schreibduett ausfallen kann.