Sonntag, 28. Mai 2017

Think Pink!

10 positive Dinge oder Begebenheiten
der vergangenen Woche
 
 
(c) Monika Schulte
 


1. Nette Plauderei mit Bibiane.
 
2. Aufwachen und blauen Himmel sehen.
 
3. Neue Koffer!
 
4. Am Dienstagmorgen herzhaft gelacht
 mit Heike K. über das Thema,
wie man am besten eine Kur beantragt.
 
5. Die Frau von der Tankstelle
 und ihr immer gleicher Spruch.
 
6. Ein wunderbar langes Wochenende!
 
7. Summer in the city!
 
8. Am Samstag das erste Mal gegrillt in 2017.
 
9. Diese Woche drei wunderschöne Romane gelesen.
 
10. Unser Yucca hat über Nacht eine Blüte bekommen.
 

"Erdbeeren im Sommer" von Anja Saskia Beyer

Oh, Bella Italia!

Genauso wie ich Romane liebe, die an der Ostsee spielen, so liebe ich auch Romane, die mich nach Italien entführen! Sommer, Sonne, Luft, die nach Kräutern duftet und gutes mediterranes Essen. Das ist Italien! Dolce Vita!

In ihrem neuen Roman entführt uns die Autorin nach Süditalien. Die beiden Freundinnen Luisa und Mona brauchen unbedingt eine Auszeit. Luisa hat ihrem Freund einen Heiratsantrag gemacht. Seine Reaktion war allerdings nicht so, wie sie es sich erträumt hat. Luisa will nur noch weg. Und Mona? Mona, seit der Geburt ihrer zwei Jungs nur noch Hausfrau und Mutter, fühlt sich von ihrer eigenen Familie nicht anerkannt. Die beiden Freundinnen packen schnell ein paar Sachen, schnappen sich den Firmenwagen von Monas Ehemann und fahren nach Italien. Ihr Ziel: Der Erdbeerhof von Luisas Tante Giulia. Schon viel zu lange ist es her, dass Luisa ihre alte Tante dort besucht hat. Grund dafür ist Matteo, ihre Jugendliebe. Ob er immer noch nebenan wohnt und auch immer noch so verführerisch ist? Tante Giulia begrüßt die beiden voller Freude. Am nächsten Morgen verschwindet sie allerdings ganz plötzlich. Sie sagt Luisa nur noch schnell, dass sie eine Liste für die Frauen erstellt hätte. Darauf steht alles, was man zur Bewirtschaftung des Erdbeerhofes und des kleinen Ristorante wissen müsse.

Luisa und Mona machen sich ans Werk, wollen sie die an sich freundliche, alte Dame doch nicht enttäuschen, doch warum ist Guilia so plötzlich verschwunden? Und was hat es mit dem geheimnisvollen Kochbuch auf sich, hinter das offensichtlich der amerikanische Gast Nick so her ist, zu dem sich Luisa auf einmal so hingezogen fühlt?

"Erdbeeren im Sommer" - im dem Buch steckt viel, viel mehr, als der heitere sommerliche Titel vermuten lässt. Es ist eine schöne Geschichte, temporeich, voller Leben, voller Geheimnisse. Am Ende möchte man sich am liebsten sofort aufmachen nach Bella Italia - neben sich ein Körbchen mit Erdbeeren. Ein hinreißendes Buch, das den Leser immer wieder zurückführt in die Zeit des Zweiten Weltkriegs und später in die Fünfziger Jahre. Man fiebert mit, um welche Geheimnisse es sich handeln mag.

"Erdbeeren im Sommer" - mitreißend, verführerisch, bezaubernd. Absolut guter Lesestoff!



 
eBook
ca. 300 Seiten
Verlag: Tinte & Feder




Freitag, 26. Mai 2017

Mein Freitag


"Sommer mit Lilo" von Rieke Schermer

Das perfekte Lesevergnügen!

Ihr liebt die Ostsee so sehr wie ich? Ich lasst Euch durch Geschichten gerne an dortige Sehnsuchtsorte entführen? Dann müsst Ihr unbedingt diesen neuen Roman von Rieke Schermer lesen!

In "Sommer mit Lilo" entführt uns die Autorin auf die Ostseeinsel Hiddensee. Hier verliebt sich die Malerin Theresa in eine alte Fischerkate. Als diese zum Verkauf steht, überlegt Theresa nicht lange. Sie muss dieses Häuschen haben und kauft es einer alten Dame ab. Obwohl Theresa bewusst ist, dass viele kostenspielige Renovierungsarbeiten vor ihr liegen, weiß sie, dass es ihr neues Zuhause für immer sein wird.

Ganz plötzlich und unerwartet steht jedoch ihre Hippimutter Lilo auf der Matte, die bisher auf Mallorca gelebt hat. Lilo, zu der sie ein gespaltenes Verhältnis hat. Und nun will Lilo auch noch vorübergehend bei ihr wohnen.

"Sommer mit Lilo" - Eine Geschichte über eine junge Frau Ende Zwanzig, die nie so richtig mit dem unkonventionellen Lebensstil ihrer Mutter zurecht gekommen ist. Theresa, die lieber einer eine Mutter gehabt hätte, wie ihre Schulfreundinnen sie hatten, doch ihre Mutter war nie so und vielleicht hat sie ihre Mutter auch einfach immer in einem falschen Licht gesehen. Ich mochte Lilo vom ersten Auftreten in der Geschichte an.

Es ist ein Buch über zwei Frauen, die nach langer Zeit wieder zueinander finden, die versuchen, doch noch zu einem richtigen Mutter-Tochter-Gespann zu werden. Beim Lesen spüre ich die Liebe der Autorin zu ihren Figuren, aber auch ihre Liebe zur Ostsee.

"Sommer mit Lilo" - ein wunderbarer Ostsee-Roman, der mich restlos begeistert, ein charmantes und kurzweiliges Lesevergnügen, das mich glücklich mit dem Wunsch zurücklässt, unbedingt nach Hiddensee fahren zu wollen. Das perfekte Lesevergnügen!




Taschenbuch
285 Seiten
Verlag: List
 
 
 
P.S.: Rieke Schermer ist übrigens das Pseudonym der
Autorin Susanne Lieder, deren Ostsee-Romane ich Euch
sehr ans Herz lege. Ich liebe ihre Romane!
 
Herzlichen Dank, dass ich dieses wunderbare
Buch lesen und besprechen durfte!
 

Donnerstag, 25. Mai 2017

Lesezeit!

Es gibt weitaus Schlimmeres,  als an einem frühen Donnerstag-Nachmittag lesend auf der Terrasse zu sitzen, oder?



"Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands" von Salvatore Basile

"Pusteblumensommer" von Susanne Lieder

Ein wunderbarer Roman, der mich an die Ostsee entführt hat!

Charlotte, liebevoll von allen bloß Charlie genannt, lebt mit ihrem vierzehnjährigen Sohn Malte, in Wismar. Charlie, Ende 40 und allein erziehend ist glücklich mit ihrem Sohn, obwohl sie es nicht immer einfach hat. Malte ist ein Asperger Autist, der sich oft zurückzieht, der maximal nur kleine Berührungen zulässt. Charlie liebt ihren Sohn über alles und nun hat sie die Chance, auf der Insel Poel eine kleine Ziegenkäserei aufzubauen, ein Traum, der endlich in Erfüllung geht. Einen Mann an ihrer Seite gibt es schon lange nicht mehr, doch da ist Jo. Jo von Johannes. Charlie und Jo sind richtig gute Freunde, bis ein Unfall passiert und Charlie plötzlich Schmetterlinge im Bauch spürt, wenn sie Jo nur sieht. Als auch noch Rolf auftaucht, Charlottes Ex aus vergangenen Tagen, weiß sie gar nicht mehr, was sie denken soll.

"Pusteblumensommer" - ein wunderschöner Roman, der den Leser nach Wismar und auf die Insel Poel entführt. Eine Geschichte mit liebenswerten Figuren, die mir sofort ans Herz gewachsen sind. Charlie hätte man gerne als Freundin und um ihre Nachbarin Grete habe ich sie direkt beneidet. Ich liebe die Romane von Susanne Lieder. Ihre Hauptpersonen stehen immer mitten im Leben, haben Ecken und Kanten. Charlotte und ihr Sohn Malte, ein tolles Team, wenn auch nicht immer einfach für die Mutter. Susanne Lieder lässt sehr viel Lebensgefühl mit einfließen in ihre Geschichte. Ganz nebenbei lernt der Leser noch jeder Menge über den Asperger Autismus. Beim Lesen spüre ich den Ostseewind, ich höre Charlies Ziegen meckern. Ich bekomme direkt Lust, meine Koffer zu packen und loszufahren.

"Pusteblumensommer" - gute und niveauvolle Unterhaltung. Eine Geschichte, die mich die Zeit hat vergessen lassen und bezaubernde 317 Seiten, die mich von einem Urlaub an der Ostsee träumen lassen. Ich freue mich auf weitere Romane der Autorin, deren Hauptpersonen Menschen wie Du und ich sind.





Taschenbuch
317 Seiten
Verlag: Ullstein



 
Liebe Susanne, ganz, ganz herzlichen Dank
für diesen wunderbaren Roman!

Montag, 22. Mai 2017

Die Montagsfrage: Pseudonyme


 
Endlich wieder eine Montagsfrage!
Diesmal möchte ich sie stellen zum Thema Pseudonyme.

An die Autoren und Autorinnen, falls Ihr antworten wollt:
- Warum Pseudonyme?
- Vom Verlag gewünscht oder auf eigenen Wunsch?
- Was ist besser, ein offenes oder ein geschlossenes Pseudonym?
(Ich war letztens mit der lieben Monika Fuchs unterwegs, einer Buchhändlerin. Da habe ich u.a. den Unterschied gelernt!)

An die Leserinnen und Leser:
- Kennt Ihr die eventuellen Pseudonyme Eurer Lieblings-Autorinnen und -Autoren?
- Stören Euch die vielen Pseudonyme?
- Sind Euch dadurch schon Romane entgangen, weil Ihr nicht wusstest, dass sie von Euren Lieblingsschriftstellern waren?
- Schreibt Ihr Listen über die Namen)

Wie geht es mir selbst damit? Ich finde, es wird immer unübersichtlicher. Andererseits kann ich verstehen, dass viele Autorinnen und Autoren zu einem Pseudonym greifen. Oft ist es ja der Versuch, auch in einem anderem Genre Fuß zu fassen. Mir passiert es allerdings immer öfter, dass ich gar nicht mehr weiß, wie meine LieblingsschriftstellerInnen eigentlich tatsächlich heißen. Sie kennen meinen echten Namen, ich ihren aber nicht. Dann lese ich hin und wieder von einem Pseudonym und denke: "Ach, DIE ist das! Ja, dann lese ich das auch!"

Ich bin gespannt auf Eure Antworten!

"Frühling in Paris" von Fiona Blum

Lassen auch Sie sich verzaubern!

Fiona Blums erster Roman "Liebe auf drei Pfoten" hatte für meinen persönlichen Geschmack ein eher merkwürdiges Cover und ich muss zugeben, ich hätte das Buch im Geschäft links liegen lassen. "Kitschig" - so wäre mein Urteil gewesen, doch Fiona Blum wurde 2016 mit dem DELIA-Literaturpreis ausgezeichnet. Ich war live dabei. Als sie begann, die ersten Zeilen ihres Buches zu lesen, war ich sofort verzaubert und ich MUSSTE ihr Buch kaufen. Nun liegt ihr zweiter Roman vor.

Der Monat Mai. Frühling. Paris. Die Stadt der Liebe, doch die Bewohner der Rue d'Estelle Nr. 5 scheinen aus irgendeinem Grund traurig zu sein. Die Tänzerin Camille kann nicht mehr tanzen. Nicolas, der als Straßenclown arbeitet, bringt die Menschen nicht mehr zum Lachen und Isaac, der einen Tabakladen im wunderschönen Marais führt, hat keine Freude mehr an seinem Laden. Dann taucht plötzlich die Halbfranzösin Louise auf. Paulette Petit, die Freundin ihrer verstorbenen Tante, hat dafür gesorgt, dass Louise nach Paris kommt. Louise, die nie anzukommen scheint, die immer auf der Suche ist, die immer wieder etwas Neues beginnen muss. Doch dann ist sie in Paris. Sie hat von ihrer Tante eine kleine Wohnung geerbt, zu der auch eine kleine Bäckerei gehört. Ist es das, wonach Louise gesucht hat? Ein eigener Laden? Mit Hilfe von Paulette lebt sie auf einmal einen Traum, ihren Traum. Durch ihren Traum scheint sie auch die anderen Bewohner, ja die ganze Straße zu verzaubern. Und sie erfährt jede Menge über das Leben ihrer Tante, die sie nie wirklich hat kennenlernen können.

"Frühling in Paris" - dieses Buch gehört einfach in die Kategorie "Lieblingsbuch". Eine Geschichte voller Poesie, eine Geschichte zum Verlieben! Eine leise Geschichte, wie ich sie liebe. Bilder, die vor meinem geistigen Auge entstehen. Figuren, die man einfach mögen muss. Eine Geschichte, voller Wärme erzählt und herzzerreißend schön! Unbedingt lesen!




Gebundene Ausgabe
288 Seiten
Verlag: GOLDMANN
 
 
 
 
 
Herzlichen Dank an das Verlagsteam, dass ich diesen wunderschönen Roman lesen und besprechen durfte!

Sonntag, 21. Mai 2017

Think Pink!

10 positive Dinge oder Begebenheiten
der vergangenen Woche



Foto (c) Monika Schulte



1. Am Freitag superleckeren Spargel
aus dem Münsterland gegessen.
Danke, Papa fürs Mitbringen!

2. Der Mittwoch, ein schöner Lese-Abend auf der Terrasse.

3. Kerstins Geburtstagsfeier am Samstag.
Gemütliche, tolle Runde mit schrecklich leckerem Essen!

4. Meine Hortensien erholen sich.

5. Ich freue mich über blauen Himmel.

6. Wärme tut gut.

7. Nette Gespräche mit noch netteren Autorinnen geführt.

8. Wieder mal ein wunderschönes Buch ausgelesen.
Rezension folgt in Kürze.

9. Anja einen Rucksack mit Überraschungen überreicht.

10. Nichts weiter. Das Leben ist schön!

Samstag, 13. Mai 2017

"Die Festung am Rhein" von Maria W. Peter

Ein Stück lebendige deutsch-französische Geschichte!

Bestimmt hat jeder schon einmal von der Festung Ehrenbreitstein in Koblenz gehört oder sie gar schon besucht. Und um den Bau dieser Feste geht es in diesem neuen Roman von Maria W. Peter. Als plötzlich geheime Pläne verschwinden, gerät Franziskas Bruder Christian schnell unter Verdacht. Schließlich war sein Vater ein französischer Offizier unter Napoleon. Nachdem der Krieg verloren war, kam das Rheinland unter preußische Herrschaft. Niemand glaubt an Christians Unschuld. Einzig seine Schwester Franziska ist bemüht zu beweisen, dass Christian nichts mit dem Verrat zu tun hat. Allerdings ist sie auf die Hilfe des überaus korrekten und zu 100 % preußischen Leutnants Rudolph Harten angewiesen. Obwohl er diesem halbfranzösischen "Frauenzimmer" nicht ganz über den Weg traut, fühlt er sich auf seltsame Weise zu ihr hingezogen. Doch wer hat nun tatsächlich die Pläne gestohlen? Und ist eine Beziehung zwischen einer Halbfranzösin und einem Preußen möglich?

Maria W. Peter entführt uns mit ihrem Roman in eine Zeit, über die ich zugegebenermaßen recht wenig weiß. Umso spannender ist es, nicht nur eine historische Geschichte zu lesen, sondern als Leser quasi auch noch direkt am Bau der Feste Ehrenbreitstein beteiligt sein zu können. Hervorragend recherchiert, begeistert die Autorin nicht nur mit ihrem Wissen aus dieser Zeit, sondern lässt zudem viel Lebensgefühl mit in ihre Geschichte einfließen. Die lebensfrohe Franziska, die alles für ihren Bruder tun würde. Die beiden, die aus besseren Verhältnissen stammen und sich nach dem Tod des Vaters bei ihrem Onkel verdingen müssen, der Bruder gar verkauft ans Militär. Und dann Rudolph, immer korrekt, äußerst preußisch, der langsam aus sich heraus kommt. Manchmal hätte ich im am liebsten zugerufen: Sei nicht so steif! Nimm sie endlich in den Arm! - Schön zu lesen, wie dieser Mann, der noch immer körperlich wie seelisch an den Folgen des Krieges zu tragen hat, langsam aber stets seinen Gefühlen folgt. Ganz nebenbei erfährt man als Leser, wie die Menschen damals lebten, wie sie tickten.

"Die Festung am Rhein" - ein spannender historischer Roman mit oft überraschenden Wendungen. Ein Stück lebendige deutsch-französische Geschichte. Absolut guter Lesestoff!



Taschenbuch
608 Seiten
Verlag: BASTEI LÜBBE




Herzlichen Dank an das Verlagsteam,
 dass ich den Roman lesen und vorstellen durfte!

Samstag, 6. Mai 2017

"Die Galerie der Düfte" von Julia Fischer

Ein Glücklich-Mach-Roman, wie man ihn schöner nicht schreiben kann!

Johanna liebt ihre "Sternwarte", ihren Laden für Naturkosmetik und Seelenheil. Ob Raumsprays, Badezusätze oder Seifen, Johanna kann jedem ihrer Kunden das richtige Produkt empfehlen. Den Düften, die sich mit den Empfindungen der menschlichen Seele verbinden, gilt ihre ganze Hingabe. Und doch träumt Johanna davon, auch die erlesenen Produkte der berühmten "Officina Profumo di Santa Maria Novella", der traditionsreichen florentinischen Apotheke, in ihrer Sternwarte verkaufen zu dürfen. Sie fährt nach Florenz und triff dort auf zwei Brüder, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Beide verlieben sich in die junge Frau, die aussieht wie Botticellis gemalte Venus. Während Luca versucht ganz zarte Bande zu knüpfen, fegt Sandros Liebe wie ein Sturm über sie hinweg, doch Sandro ist längst verlobt.

"Die Galerie der Düfte" - ich kann gar nicht in Worte fassen, wie wunderwunderschön ich diesen Roman finde! Beim Lesen fühlt man sich von der ersten Seite an ganz zärtlich umarmt, eingebettet in einen warmen Duft. Immer wieder habe ich mich gefragt, wie hat Julia Fischer es geschafft, so zu schreiben? Schon ihr Roman "Liebe auf blauem Papier" hat mich ungewöhnlich fasziniert, doch die "Galerie der Düfte" hat mich noch mehr verzaubert.

Julia Fischers Art zu schreiben sticht aus der Masse heraus. Man fühlt sich unheimlich wohl, man ist glücklich beim Lesen. In ihre Figuren habe ich mich sofort verliebt. Johanna mit ihren wallenden roten Haaren und ihren luftigen Kleidern. Wie sie ein Bild ergibt, als stamme sie aus einer anderen Welt, einer anderen Epoche. Ihre Eltern, die anderen Hausbewohner und schließlich ihre kleine Tochter Lucie, die eine ganz besondere Gabe hat und mit ihrer Sanftheit alle um den kleinen Finger wickeln kann. Giovanni, die Marchesa und natürlich Sandro. Mein heimlicher Favorit war jedoch Luca.

"Die Galerie der Düfte" - ein Buch mit einer ganz besonderen Anziehungskraft, so federleicht wie der Flügelschlag eines Schmetterlings im Sommerwind, so warm, so schön. Ein Roman, der mich die Stunden hat vergessen lassen. Ein Glücklich-Mach-Roman, wie man ihn schöner nicht schreiben kann. Eine Geschichte, die verzaubert, eine Geschichte voller Liebe und Romantik, wunderschön erzählt. Dieses Buch zu lesen ist ein absolutes Muss!



 


Taschenbuch
368 Seiten
Verlag: KNAUR
 
 
 
 
Herzlichen Dank an das Verlagsteam, dass ich
diesen wunderschönen Roman lesen und besprechen durfte! Herzlichen Dank, liebe Julia, dass du diese wunderbare Geschichten geschrieben hast und natürlich auch
 herzlichen Dank für die Zusatz-Infos!
 
 
 


2. Hagener Literaturtage - Ein Abend mit Cornelia Scheel und Hella von Sinnen

Wieder ein ganz toller Abend zum Thema
"Starke Frauen" in der Stadtbücherei Hagen!


Bildmitte:
Andrea Steffes, die Büchereileiterin,
 begrüßt Cornelia Scheel und Hella von Sinnen.

Fotos:(c) Monika Schulte
 
 
Nachdem Anja Schadwill und ich im "Kipos" auf dem wunderschönen Elbersgelände griechisch essen gewesen sind
(es wurde ja auch mal wieder Zeit für ein Treffen!),
ging es weiter zu unserer Stadtbücherei.
 
 
Hella von Sinnen liest aus dem Buch "Erinnerung an meine Mutter"
Fotos: (c) Monika Schulte
 
Cornelia Scheel hat ein sehr persönliches Buch über ihre Mutter Mildred Scheel geschrieben. Mildred Scheel, Ärztin, alleinerziehende Mutter, Ehefrau des deutschen Außenministers und späteren Bundespräsidenten. Sie, die Gründerin der Deutsche Krebshilfe, war eine großartige und einflussreiche Frau. Eine Frau mit Ideen, absolut unabhängig und tatkräftig.
 
 
Nach der eigentlichen Lesung lockere Unterhaltung,
 Fragen und Antworten.

Fotos: (c) Monika Schulte
 
 
30 Jahre nach ihrem Tod schreibt Cornelia Scheel ein Buch über ihre Mutter. Es ist ein sehr persönliches Buch geworden. Anekdoten und Geschichten, bei denen man schmunzeln muss, aber auch Kapitel, die äußerst berührend sind.
 
 
Cornelia Scheel und Hella von Sinnen
Fotos: (c) Monika Schulte
 
 
Hella von Sinnen liest aus diesem Buch - offen, frech, voller Temperament, ganz so, wie man sie aus dem Fernsehen kennt.
Sie kann aber auch ganz anders. Da sind die Kapitel, die die Krebserkrankung von Mildred Scheel betreffen.
Hella von Sinnen ist auf einmal nachdenklich, leise.
 
 
Cornelia Scheel und Hella von Sinnen im Gespräch mit dem Publikum.
Zum Schluss gibt es noch Blümchen für die beiden sympathischen Frauen.
Die Dame in der Bildmitte rechts ist übrigens meine liebe Kollegin Andrea Honickel.
Wir kennen uns aus guten alten Kulturamtszeiten.

Fotos: (c) Monika Schulte
 
 
Es war ein ganzer wunderbarer und kurzweiliger Abend.
Ich hoffe, dass noch viele solcher Abende in der Stadtbücherei Hagen folgen werden. Ein Besuch dort lohnt sich übrigens immer. Eine tolle Atmosphäre und ein wahnsinnig nettes Team
an Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen!
 
 

Dienstag, 2. Mai 2017

Die Montagsfrage: Erinnerungen


Ihr Lieben, gibt es ein Buch, das Euch so sehr beeindruckt hat, dass Ihr Euch auch nach vielen Jahren daran erinnern könnt?

Bei mir ist es der Roman "Suchkind 312" von Hans-Ulrich Horster. Eine Geschichte über eine junge Frau,  die in den Kriegswirren ihr Kind verloren hat und es nun mit Hilfe des Suchdienstes zu finden hofft.

Sonntag, 30. April 2017

"Gipfelglück" von Evelyn Holst und Uschi Grudzinski

Menschen im Hotel, ihre Träume, ihre Geschichten

Ein Hotel in idyllischer Berglandschaft, das Gradonna Mountain Resort im Berdorf Kals, das es übrigens wirklich gibt! Ruhe, Erholung, Wellness - wer träumt nicht davon, es sich einmal so richtig gutgehen zu lassen? In einem Hotel treffen die unterschiedlichsten Menschen zusammen. Menschen und ihre Geschichten. Die nette Familie von nebenan, der alternde Star, Menschen mit Doppelleben und Menschen mit Wünschen und Träumen. All diese Menschen begegnen dem Leser in diesem Wohlfühlhotel inmitten der Berge am Großglockner. Menschen, die sich auseinander leben, Menschen, die zueinander finden. Und natürlich sind auch die Menschen, die im Hotel und im Bergdorf leben. Auch wenn sie inmitten einer großartigen Kulisse leben, auch sie haben ihre Geheimnisse, ihre Träume, ihre Geschichten.

"Gipfelglück" - ein unterhaltsames Buch über Menschen in einem Hotel, über Menschen, wie sie einem selbst in jedem Urlaub begegnen. Vielleicht ist man ja auch selbst einer von ihnen? Der Schreibstil der beiden Autorinnen ist sehr angenehm und unterhaltend. Der Leser ist der stille Beobachter am Nebentisch. Wie eine Folge des Traumschiffs ist dieses Buch, nur, dass es in den Bergen spielt. Gute Unterhaltung garantiert.






eBook
288 Seiten
Verlag: Atlantik
 
 
 
 
 
Herzlichen Dank an das Team des Atlantik-Verlags,
dass ich das Buch lesen und vorstellen durfte!
 
 
 


Meine April-Bücher





Tanja Wekwerth
Madame Cléo und das grosse kleine Glück
 
Anuschka Rees
Das Kleiderschrank-Projekt
 
Heidi Rehn
Das Haus der schönen Dinge
 
Aurelie Bastian
Französisch backen
 
Katharina Seewald
Demnächst in Tokio
 
Evelyn Holst
Gipfelglück
(e-Book, Rezension folgt in Kürze)
 
Christine Westermann
Da geht noch was
Mit 65 in die Kurve

"Demnächst in Tokio" von Katharina Seewald

Temporeich, spannend, bewegend und zugleich ein Stück deutscher Geschichte!

Elisabeth und ihre Mutter sollen sich hübsch machen. Dann fahren sie mit dem Vater zum Standesamt. Die 18-jährige Elisabeth wird dort mit dem viel älteren Ernst Wilhelm verheiratet, einem Diplomaten im Dienst des Deutschen Reiches. Als Gegenzug wird der Vater Partner in der Firma der von Traunsteins und darf mit seiner Frau eine kleine Villa bezieht. Auf Elisabeths Wünsche und Gefühle nimmt der Vater keine Rücksicht. Die junge Frau fährt nach Tokio, um dort mit einem ihr völlig fremden Mann zu leben, doch die Ehe wird anders als erwartet. Ernst Wilhelm rührt Elisabeth nicht an. Sie verkehren freundschaftlich miteinander. Obwohl Elisabeth in Tokio ein luxuriöses Leben führt, muss sie unter Menschen leben, deren Handeln sie nicht versteht. Die Nazifizierung schreitet voran, auch im fernen Tokio. Als ihr Mann vom japanischen Geheimdienst beobachtet wird und sie sich dann auch noch ausgerechnet in dessen langjährigen Freund Alexander verliebt, steht ihr Leben ganz schön Kopf.

"Demnächst in Tokio" - eine Geschichte, die mich von der ersten Seite an fasziniert hat! Ein mitreißender Roman, authentisch und zu einem Thema, von dem ich bisher viel zu wenig bis gar nichts wusste. Die Nazifizierung, der Zweite Weltkrieg in Japan. Es ist ein großartiges Buch, das mit präziser Sprache fesselt. Eine packende Geschichte und gleichzeitig auch ein Stück deutscher Geschichte. Eine temporeiche Geschichte, spannend und bewegend. Unbedingt lesen!



 
 
Hardcover
368 Seiten
Verlag: EUROPAVerlag
 
 
 
 
 
Herzlichen Dank an die Vorablesen-Glücksfee,
dass sie mich gezogen hat!

"Da geht noch was - Mit 65 in die Kurve" von Christine Westermann

Als ich am vergangenen Dienstagabend bei der Lesung von Christine Westermann in der Stadtbücherei Hagen war, hatte ich mir eigentlich vorgenommen, KEIN Buch zu kaufen. Wie so oft, kam es anders als gedacht und ich habe natürlich ihr Buch gekauft.

Christine Westermann plauderte über das Älterwerden, über IHR Älterwerden. Über Gedanken, ob es das jetzt gewesen sein soll oder ob da noch was kommt und wenn ja, was könnte kommen? Als sie das Buch zu schreiben begann, war sie 65. Inzwischen, 3 Jahre später, ist sie 3 Jahre mit dem Buch durch die Lande gezogen und hat daraus gelesen und aus ihrem Leben erzählt.

Christine Westermann erzählt und schreibt ganz offen über das Älterwerden. Über ihre Ängste, alt zu werden, als alt angesehen zu werden und über die Angst, dass da nicht mehr viel kommen wird. Sie spricht über ihre Unfähigkeit, "richtig" Small-Talk halten zu können und über Schubladen-Denken. Sie gibt gerne, manchmal auch zu viel und zu oft, sei es ein Gänseschenkel zu Weihnachten oder eine Spende an der Haustür. Sie spricht über alltägliche Dinge, die jeder von uns schon einmal so oder ähnlich erlebt hat. Sie spricht mir oft aus dem Herzen. Und sie nimmt sich vor, achtsamer zu sein. Achtsamer auf sich, auf ihre Umwelt. Leben im Jetzt. Wertschätzung für sich selbst, für andere. An kleinen Dingen freuen.

Dieses Buch zeigt, dass Christine Westermann nicht die coole Fernsehfrau ist. Es zeigt, dass sie eine komplett normale Frau ist mit Wünschen und Ängsten.

"Da geht noch was - Mit 65 in die Kurve" - ist ein sehr persönliches Buch, aber auch ein Buch, bei dem man oft schmunzeln, ja, sogar lachen muss! Sehr lesenswert!




Taschenbuch
192 Seiten
Verlag: KiWi
 
 
 



Monikas Kultur- und Literaturwoche, Tag 6 (29. April 2017)

Heute stand für Monika F. und mich der Hohenhof in Hagen
auf dem Programm. Leider wurde keine Führung angeboten. Allerdings war ich schon so oft im Hohenhof zu Besuch,
dass ich die wichtigsten Informationen auch weitergeben konnte.



Hohenhof. Eingangsbereich. Blick auf das Haupthaus.
Fotos: Monika Schulte
 
 
Der Hohenhof in Hagen -
ein europäisches Gesamtkunstwerk des Jugendstils.
Der belgische Architekt Henry van de Velde wurde 1906
von Karl Ernst Osthaus beauftragt, den Familienwohnsitz als Gesamtkunstwerk zu konzipieren.
 
 
Fotos:  Monika Schulte

Bild oben ganz rechts: Das Fliesentriptychon "Nymphe und Satyr" von Henri Matisse
Bild Mitte: "Der Auserwählte" von Ferdinand Hodler
Neben dem Bild von  Hodler, ein Blick in das Damenzimmer.
Bild unten Mitte: Das Arbeitszimmer von Karl Ernst Osthaus.
 

Alles wurde quasi aus einem Guss erstellt. Nicht nur das Haus an sich, sondern auch die gesamte Innenarchitektur. Möbel, Dekorationen, Bodenbeläge, Wände, Geschirr und Besteck, Lampen, ja, sogar die Kleidung von Frau Osthaus!
 
Das Bild "Der Auserwählte" befindet sich im Empfangsraum.
 
 
Fotos: Monika Schulte


Mich fasziniert immer wieder, wie durchdacht der Hohenhof war. Elektrisches Licht. Man beachte die damalige Zeit! "Runde Ecken", damit es mit dem Putzen besser klappte. Wer den Hohenhof ohne Führung besucht, sollte auf die Beschläge an den Türen achten, zum Beispiel bei dem Zimmer mit dem Foto oben links. Es sind Schiebetüren. Zum Raum hin haben die Türen andere Beschläge als zum Gang hin. Alles musste farblich passen. Mach beachte Tische und Stühle mit den Ablageflächen.


Fotos: Monika Schulte



Besteck, Geschirr, Möbel, alles zeitlos
und noch heute modern.

Die Treppenhausverglasungen stammen
 von Johan Thorn-Prikker - wunderschön!



Fotos:  Monika Schulte



Geht man die Treppe hinauf, kommt man in die Privaträume
 der Familie Osthaus. Hier zu sehen das Schlafzimmer. Der Frisiertisch (man beachte, wie ergonomisch alles geformt ist!) könnte mir auch gefallen.

Das Bild links unten zeigt einen Raum im Untergeschoss.
Hier haben wir damals vom Kulturamt aus Besprechungen gehabt.


Fotos: Monika Schulte
Der Hohenhof, Außenbereich Hinteransicht



Der Hohenhof sollte den Mittelpunkt einer Villenkolonie bilden.
Leider kamen der 1. Weltkrieg und der viel zu frühe Tod
von Karl Ernst Osthaus dazwischen.




 Fotos:  Monika Schulte




Hier tauschte man sich über Kunst, Kultur
und das Leben an sich aus.  





Fotos: Monika Schulte



Hier zu sehen u.a. das von Johannes Ilmari Auerbach
geschaffene Grabmal für Karl Ernst Osthaus.




Fotos: Monika Schulte


 
Der Hohenhof war nicht nur ein Wohnhaus.
Er war und ist ein Gesamtkunstwerk und war Knotenpunkt
 eines europäischen Kulturnetzwerkes.
 
 
 
Solltet Ihr einmal an einem Wochenende in Hagen sein, so MÜSST Ihr den Hohenhof unbedingt besuchen. Es lohnt sich wirklich!
 
Für Monika F. und mich war der Besuch des Hohenhofes der Abschluss unserer Kultur- und Literaturwoche.
Ich habe Monika noch zum Literaturhotel nach Iserlohn
 gebracht und mich dort von ihr verabschiedet.
 
Es war eine tolle, eine aufregende, eine spannende
Woche mit unheimlich vielen Eindrücken, tollen Gesprächen
und wunderbaren Menschen!
 

  
 
 

 

Samstag, 29. April 2017

Monikas Kultur- und Literaturwoche, Tag 5 (28. April 2017), Teil 2

Am Freitagabend fand dann der Höhepunkt der
 Delia-Liebesromantage statt. Die große Gala zur
Delia-Literaturpreisverleihung im Parktheater Iserlohn
 auf der Alexanderhöhe.
 
Nachdem wir Monika Fuchs und Gisela Böhne von ihrem Hotel abgeholt haben, ging es hinauf zum Parktheater.
 

Fotos Monika Schulte

Alle Namen sind mir nicht geläufig. Hier zu sehen auf alle Fälle Kerstin Gier mit Monika Fuchs, Andrea Reichart, Silka Aps
 (die den Büchertisch betreut hat), Claus Karst und Doris Strobl, Gisela Böhne mit Verana Rabe u.a. und natürlich
der verführerische Büchertisch.



großes Foto: Doris Strobl
alle anderen Fotos: Monika Schulte


Überall ein großes Hallo. Große Freude beim Wiedersehen
und "Endlich-Persönlich-Kennenlernen". 
 
Hier zu sehen: Doris Strobl, Ursi Breidenbach
(toll, Euch endlich persönlich kennengelernt zu haben!),
Monika Fuchs mit Daniela Nagel und Angelika Lauriel
 (wer kann mir helfen, die Vierte im Bunde zu benennen?!),
Nikola Hotel mit Kathryn Taylor und?.
 Und Claudia Toman.
 
 
Fotos: Monika Schulte
 
 
Der Bürgermeister der Stadt Iserlohn, Dr. Peter Paul Ahrens, begrüßt die Gäste des Parktheaters.
 
Petra Schier und Andrea Reichart moderieren die Gala.
 
 
Fotos: Monika Schulte


Die Finalisten bzw. ihre Vertreter für die Delia für den
besten deutschsprachigen Jugendliebesroman werden
auf die Bühne gebeten.
 
 
Fotos: Monika Schulte
 
Den DELIA Literaturpreis für den besten deutschsprachigen Jugendliebesroman des Vorjahres hat
Anja Ukpai mit ihrem Roman "Rabenherz" gewonnen!
Herzlichen Glückwunsch!
 
Die Autorin war unheimlich gerührt, doch Andrea Reichart assistierte ihr in ihrer gewohnt frischen Art.
 
 
Fotos:  Monika Schulte
 
 
Wenig später wurde dann auch der DELIA-Literaturpreis
 für den besten deutschsprachigen Liebesroman des Vorjahres verliehen. Andrea und Petra machen es wieder sehr spannend.
 
 
Fotos: Monika Schulte
 
Gewonnen hat den Preis Rebecca Maly
 mit ihrem Roman "Die Schwestern vom Eisfluss".
 Herzlichen Glückwunsch!


 
Alana Falk verrät hier Kerstin Bühren,
 dass sie Männer am liebsten zweimal sterben lässt!
Fotos: Monika Schulte
 
 
Ein wunderbarer Abend geht zu Ende.
Danke, dass wir dabei sein durften!
Bis nächstes Jahr?
 
 
 
 
 
 





Monikas Kultur- und Literaturwoche, Tag 5 (28. April 2017), Teil 1

Im  Rahmen der Delia-Liebesromantage fanden am Freitag auch Lesungen an Iserlohner Schulen statt.

Ich durfte an einer Lesung mit
 Stefanie Gerstenberger in der Realschule Letmathe teilnehmen.
 Ich habe Steffi am Hagener Hauptbahnhof abgeholt.
Gemeinsam sind wir dann nach Letmathe gefahren.
 


Stefanie Gerstenberger vor zwei Zehnerklassen
Fotos:  Monika Schulte
 

Stefanie hat vor zwei zehnten Klassen aus ihrem Roman
 "Muffins und Marzipan. Vom großen Glück auf den zweiten Blick" gelesen, den sie zusammen mit ihrer
Tochter Marta Martin geschrieben hat.
 
Den ersten gemeinsamen Roman der beiden
"Zwei wie Zucker und Zimt. Zurück in die süße Zukunft"
 habe ich natürlich längst gelesen.
 
 In Kürze folgt dann "Muffins und Marzipan". 
 Ich bin schon gespannt.



Fotos: Monika Schulte

 
Nachdem die Schüler sich erst nicht getraut hatten,
stellten sie dann doch jede Menge interessante Fragen.
Ein Mädchen hat sogar selbst schon angefangen zu schreiben
 und holte sich Tipps von Stefanie.
 
Habt Ihr schon Stefanies "Sternenboot" gelesen?
Unbedingt lesenswert! In Kürze erscheint "Piniensommer", ein Roman, auf den ich mich schon seit Monaten freue!
 
 

Monikas Kultur- und Literaturwoche, Tag 4 (27. April 2017)

Tagsüber waren diesmal keine Ausflüge
 und keine Veranstaltungen geplant.
 


Die historischen Fabrikanlagen in Barendorf.
Fotos: Monika Schulte
 
 
Am Abend habe ich Monika vom Literaturhotel abgeholt.
Unser Ziel war diesmal die historische Fabrikanlage
Maste Barendorf aus dem 19. Jahrhundert.
 
Bevor es zur Lesung im Rahmen der
Delia- Liebensromantage ins Haus A ging,
 haben wir im Café noch lecker Abendbrot gegessen.
 
 
Andrea Reichart und Claudia Winter.
Fotos: Monika Schulte
 
 
Andrea Reichart moderierte gut gelaunt durch den Abend.
Als erste Autorin durfte Claudia Winter aus
ihren Roman "Glückssterne" vortragen.
 
Ich werde es auch bald lesen.
Auf meinem Reader habe ich es ja schon!
 
Ihren Roman "Aprikosenküsse" habe ich natürlich längst gelesen.
Solltet Ihr nachholen, falls noch nicht geschehen!
 
 
Marie Adams / Daniela Nagel
Fotos: Monika Schulte
 
Zweite Autorin war Marie Adams (Daniela Nagel),
die uns aus ihrem Buch "Das Café der guten Wünsche"
vorgelesen hat. Dieses Buch habe ich schon gelesen und ich
möchte es Euch wärmstens empfehlen!
 
 Marie Adams / Daniela Nagel wird übrigens bald zu Gast bei meinen Wohnzimmerlesungen sein. Seid gespannt!
 
 
Katharina Herzog / Katrin Koppold
Fotos: Monika Schulte
 
 
Katharina Herzog, vielen bekannt als Katrin Koppold,
war schließlich die dritte Autorin an diesem schönen Abend. Gelesen hat sie aus ihrem Roman "Immer wieder im Sommer".
 
Was soll ich sagen, eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen,
kein Buch zu kaufen. Eigentlich...
 
 
Andrea im Gespräch mit den Autorinnen.
Fotos: Monika Schulte
 
 
Nach den drei Lesungen plauderte Andrea Reichart
noch angeregt mit den drei Autorinnen.
 
 
Katharina Herzog und Marie Adams beim Signieren
Fotos:  Monika Schulte
 
Und wer mochte, durfte sich seine Bücher
gleich vor Ort auch noch signieren lassen.
 
Es war ein toller Abend!
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Monikas Kultur- und Literaturwoche, Tag 3 (26. April 2017)

Der 3. Tag war ein komplett runder Tag. Diesmal gesellte sich Kerstin mit hinzu, die uns morgens auch abgeholt hat. Unser erstes Ziel an diesem Tag war das Café Bonheur in Wetter.
 
Wie schreiben sie so schön auf ihrer Seite:
 
Glück besteht aus vielen kleinen Momenten.
Einige gibt es bei uns.
 
Wie wahr! Dieses Café ist einfach wunderschön!
"Ein kleines Stück vom Glück".
 
 
Fotos: Monika Schulte


Die Villa Bönnhoff, in der sich das Café befindet, wurde 1902 von dem Fabrikanten Carl Bönnhoff als Familienwohnsitz errichtet. Nach einer wechselvollen Geschichte kann der Gast sich nun in einer einmaligen Atmosphäre wohlfühlen.
 
Leider kann ich das wunderbare Café während der reduzierten Öffnungszeiten nur im Urlaub besuchen.
 
 
Innenstadt Altena mit der Burg Holtzbrinck
Fotos: Monika Schulte
 
Unser zweites Ziel an diesem Tag war die Burg Altena.
Bevor es jedoch mit dem Erlebnisaufzug hinauf zur Burg ging,
sind wir auf den Spuren des Autors Peter Prange
 durch Altena selbst gewandelt.
 
Altena entstand unterhalb der gleichnamigen Burg
 im 12. Jahrhundert. Herren der Burg waren die
 Grafen von Altena und später die Grafen von der Mark.
 
 
Burg Altena
Fotos: Monika Schulte
 
Eine Sage berichtet, dass der mittelniederdeutsche Ausdruck
"all te na" der Namensgeber der Burg ist, weil den Grafen
von Arnsberg die Lage der Burg "all zu nah" erschien.
 
Bevor der Besucher mit dem Erlebnisaufzug hoch zur Burg fahren kann, durchläuft man eine 90 m lange Zeitreise in den Berg hinein. Sagen und Geschichten, mittelalterliche Herren und sagenhafte Gestalten begegnen einem hier mitunter.
 
 
Fotos: Monika Schulte
 
Und manchmal hat man plötzlich auch selbst einen Ritterhelm auf.
 
 
Burg Altena
 
 
Der Aufzug führt einen dann in Windeseile 80 Meter den Berg hinauf. Man "landet" direkt auf dem Burghof und wird dort schon von einem mittelalterlich anmutenden Gästeführer begrüßt.
 
 
Burg Altena. Jugendherberge.
 
1914 wurde hier übrigens die erste ständige Jugendherberge
der Welt eingeweiht! Sie ist im Originalzustand erhalten.
 Man darf als Besucher sogar in einem Bett Probe liegen.
 
Nach dem Burg-Besuch waren wir unten in Altena im
 "Café  zur Burg Altena" essen.
 
Für den Abend war dann eigentlich noch der gemeinsame Besuch der Delia-Lesung mit Kathryn Taylor, Petra Hülsmann und dem Autorenpaar Iny Lorentz angesagt. Da bei mir jedoch Error angesagt war (der Wochenanfang war persönlich sehr aufregend für mich), hat Monika F. die Lesung ohne  mich besucht.