Sonntag, 22. April 2018

Think Pink!

20 positive Dinge und Begebenheiten ausnahmsweise der vergangenen 2 Wochen
(da ich es vergessen hatte zu posten - lach):





1. Hurrah! Mit der Bufdi-Stelle hat es geklappt!

2. Endlich wieder Sport! Kaputt, aber glücklich!

3. Es grünt so grün und das überall!

4. Sonne und Wärme!

5. Mein Besuch bei Ina.

6. Ein ganz tolles Autoren-Interview gemacht!

7. Das Kreta-Fotobuch ist da!

8. Trotz Müdigkeit zum Sport gegangen und es hat gut getan.

9. Wenn der Brief vom Mammographie-Zentrum kommt, man ihn ängstlich öffnet und ihn dann glücklich ablegen kann.

10. Die hello-Sunshine-Tüte von Blanvalet.

11. Wunderbare Unterhaltungen auf Facebook.

12. Unsere Gemeinschaftsblogseite Romanwelten läuft und läuft!

13. Eine schöne Verlosung gestartet.

14. Perfektes Sommerwetter im Frühling!

15. Am Samstag die perfekte Landpartie mit Kerstin!

16. Fast jeden Tag schöne Rezi-Exemplare erhalten!

17. Eine Kiste voller Bücher für Romanweltens
Sommerverlosung erhalten.

18. Endlich meine Minusstunden abgebaut.

19. Die Airline hat endlich gezahlt!

20. Und einfach: Das Leben ist schön!

Eine Landpartie ist lustig, eine Landpartie macht Spaß!

Gut gelaunt und bei bestem Wetter sind
Kerstin und ich gestern Richtung Hamm gestartet.
Auf Gut Kump fand die "Landpartie" statt, eine Veranstaltung
mit circa 120 Ausstellern rund um Blumen, Pflanzen, Kunst,
Mode, Wohn-  und Lifestyle, Haus und Garten. 

Gemütlich konnten wir übers Gelände bummeln und hier und da haben wir auch eine Kleinigkeit erstanden. 

Und nun lasse ich am besten einfach die Bilder sprechen.
Viel Spaß beim Ansehen!



Ob das Kerstin und ich sein sollen?
Das überlasse ich Eurer Phantasie!




Blumen, Blumen, überall Blumen!




Kerstin ist wirklich für jeden Spaß zu haben!




Gut Kump ist ein Schulzenhof.
Seine Geschichte lässt sich auf das Jahr 1298 zurückverfolgen. 
Heute ist hier ein Hotel und ein Restaurant untergebracht.
Wir finden ja, dass man hier auch wunderbare
Lesungen veranstalten könnte. 




Ich liebe diese Figuren!



Und noch einmal Figuren!




In dieses wunderschöne kleine Teehaus
haben wir uns sofort verliebt.
Wie wir von einer netten Damen erfahren haben,
kann man es sogar mieten. 




Kerstin und die Windsbräute.



Sind sie nicht wunderbar, diese Kirschblüten?



Viel los bei der Landpartie auf Gut Kump.
Zwischendurch war Pause angesagt. 



Google macht´s möglich.
So haben wir das Landcafé Oase gefunden.
Der Name ist Programm.
Dieses nette Café ist wirklich eine kleine Oase.
Absolute Ruhe. Hier kann man lecker essen und trinken,
sich wunderbar unterhalten oder einfach die Seele baumeln lassen. Das Personal ist übrigens wahnsinnig nett!
Hier waren wir nicht zum letzten Mal!



Das Landcafé Oase in Werl-Hilbeck.



Werl ist übrigens ein  Wallfahrtsort.
Seit 1661 pilgern Menschen zur "Trösterin der Betrübten"
in die Wallfahrtsbasilika nach Werl. Ich meine gelesen zu haben, dass hier die heilige Anna zu sehen ist,
ich weiß es aber nicht wirklich. 





On the road again. Unsere persönliche Landpartie geht weiter. Autobahn kann jeder. Wir fahren über Land und wie immer, entdecken wir so die schönsten Ecken und Gegenden. Kerstins Navi weiß inzwischen, welche Landschaften wir bevorzugen!




Schon nach Hause? Och, nö! Wir näheren uns Iserlohn.
Mir fällt ein, dass es hier früher einmal ein Café mit Namen Rübezahlbaude gegeben hat. Kurz Google bemühen und tatsächlich, es gibt die Rübezahlbaude noch! Navi eingestellt und schon kurze Zeit später erobern wir die Baude. Waren wir vorher auf dem platten Land, sind wir nun im bergigen Sauerland angekommen. Und ja, wir haben uns noch einmal etwas gegönnt. Man lebt ja nur einmal! 

Ein wunderbarer Tag mit vielen schönen Eindrücken geht zu Ende. Auf bald, Kerstin! Das war nicht das letzte Mal!






"Der Zauber zwischen den Seiten" von Christina Caboni

Ein Familiengeheimnis, gepaart mit Spannung und der richtigen Dosis Romantik

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Sofia liebt Bücher über alles. Sie waren einmal ihr ganzes Leben, bis sie geheiratet hat. Nach und nach hat sie sich den Wünschen ihres Mannes gebeugt und ihr eigenes Ich aufgegeben. Doch nun hat sich Sofia von ihrem Mann getrennt. Bis sie eine eigene Wohnung und endlich wieder einen Job gefunden hat, lebt sie solange in der Wohnung ihrer Großeltern in Rom. Endlich kann sie sich auch wieder ihre großen Liebe, den Büchern, widmen. In einem Antiquariat entdeckt sie ein Buch, von dem sie sofort fasziniert ist. Da das Buch sehr beschädigt ist, schenkt es ihr der alte Buchhändler. 

Als Sofia das Buch Zuhause genauer untersucht, fällt ihr eine geheime Tasche auf. Darin verborgen ist ein Brief einer gewissen Clarice, die Mitte des 19. Jahrhunderts gelebt hat. Auch im Buch selbst scheint diese Frau Notizen gemacht zu haben, doch Sofia vermutet 2 verschiedene Handschriften. Wer ist der andere Schreiber der Notizen? Sofia beauftragt den Grafologen Tomaso Leoni und fühlt sich auf eigenartige Weise direkt zu ihm hingezogen. Gemeinsam versuchen sie, das Geheimnis um Clarice zu lüften und lassen auch nichts unversucht, um zwei weitere Bände des Schriftstellers des ersten Werkes zu finden, besteht doch die Hoffnung, dort weitere Briefe von Clarice zu finden. 

"Der Zauber zwischen den Seiten" - eine spannende Geschichte um eine junge Frau, die ihre Lebensgeschichte aufgeschrieben und in Büchern versteckt hat in der Hoffnung, dass ihre Geschichte irgendwann einmal entdeckt und erzählt wird. Das perfekte Lesevergnügen für alle, die Familiengeheimnisse lieben, gepaart mit Spannung und der richtigen Dosis Romantik. 

Dennoch ging mir zum Schluss des Romans alles etwas zu schnell. Ich hatte das Gefühl, als hätte der Roman jetzt unbedingt enden müssen. Schade eigentlich, denn so fehlt irgendwie das gewisse Etwas. 



eBook
400 Seiten
Verlag: Blanvalet



Das Buch und meine Rezension sind Teil der 
HELLO SUNSHINE-Kampagne
des Blanvalet-Verlages.

Das Buch selbst erscheint im August 2018.

Herzlichen Dank an das Verlagsteam,
dass ich das Buch vorab lesen und vorstellen durfte!







Sonntag, 15. April 2018

Autoren-Interview Spezial mit Bettina Storks

Ihr Buch "Das geheime Lächeln" habe ich eher durch
Zufall entdeckt. Das Cover hat mich sofort angesprochen,
mich neugierig gemacht. Und dann hat mich dieses Buch
nicht mehr los gelassen. Es hat mich von der ersten bis zur
letzten Seite gefangen genommen. 

Und dann kam die Idee, endlich mal wieder ein Autoren-Interview zu machen. Dieses Interview hat uns beiden sehr viel Spaß gemacht. Und nun wünsche ich Euch viel Vergnügen beim Lesen!






Deine Geschichte über die Journalistin Emilia Lukin und das Portrait ihrer Großmutter mit dem geheimen Lächeln hat mich von der ersten Seite an fasziniert. Wie bist du auf diese Geschichte gekommen?

Alles fing mit dem Porträt-Gemälde von der Großmutter einer guten Freundin an. Was wäre, wenn die Enkelin auf ein Gemälde stößt und mit den dunklen Flecken ihrer Familiengeschichte konfrontiert wird? Die Heldin hat viele Fragen, aber die Familie schweigt. Ihre Ehe ist angeknackst, die erwachsenen Söhne aus dem Haus, die Mutter psychisch krank - eine ziemlich sensible Ausgangssituation. Ich weiß, welche Kraft das Schweigen hat. Jede Geschichte beginnt mit einem Satz, der eine Kette nach sich zieht. In diesem Fall war es ein echtes Gemälde. 


Du entführst deine Leser abwechselnd nach Paris und in den Lubéron. Mein Mann und ich haben uns vor einer gefühlten Ewigkeit auf dem Place des Vosges in Paris verlobt! Bei deinen Beschreibungen über das Marais-Viertel habe ich mich gefühlt, als sei ich endlich wieder einmal dort gewesen. Hast du ein Geheimrezept, dass man sich beim Lesen vorkommt, als sei man selbst dort?

Glückwunsch zu einem solchen Verlobungsort! 

Vielleicht spüren die Leser, dass ich die Orte, die ich beschreibe, sei es eine Straße, eine Stadt, eine Landschaft, ein Haus oder eine Wohnung persönlich kenne. Ich schreibe nur über Orte, die ich mit eigenen Füßen betreten habe. Ich selbst muss alle Sinne  einsetzen, will ich diese bei meinen Lesern wecken. Am Ende geht es um die Gefühle, die bei meiner Protagonistin ausgelöst werden, wenn sie auf einer Bank sitzt und ihr Blick auf den leeren Springbrunnen fällt. Die Place des Vosges an einem Wintertag hat ihren ganz eigenen Charme. 


Genau so habe ich empfunden. Ich habe neben Emilia gesessen und zugeschaut, wie sie die Katzen gefüttert hat.

Mit deinen Protagonisten lernt man auch das Pariser Künstlerleben der 30er Jahre kennen. Ich finde diese Zeit mit all den Künstlern und ihren Werken faszinierend. Spinnen wir doch mal ein bisschen rum. Wenn man eine Zeitreise machen könnte, welchem Künstler würdest du gerne über die Schulter schauen?

Also, da muss ich nicht lange drüber nachdenken - einem Schriftsteller natürlich. Da gibt es allerdings viele, die ich gerne kennengelernt hätte. Vielleicht Flaubert? Oder Sartre? Joseph Roth? Simone de Beauvoir? Wenn du mir allerdings einen Besuch in Picassos Atelier anbietest, da sag ich bestimmt nicht nein. 





Welche der Hauptfiguren deines aktuellen Romans ist dir die liebste und welche hat dir die meisten Kopfschmerzen bereitet?

GUTE GUTE Frage, Monika! Diesmal eine längere Antwort: 

Meine Lieblingsfiguren waren von Anfang an Jean-Pierre und Sophie. Sie, die trotz ihrer unterschiedlichen Biographie doch viele Parallelen aufweisen. Früh schon haben sie Schmerz und Ausgrenzung erfahren - das Defizit ist ihr gemeinsamer Nenner. Am meisten Kopfschmerzen verursachte mir in der Tat Emilia - ich musste mich fragen: Wie ist eine Frau gestrickt, die ihre Großmutter nie kennengelernt hat, die sich aber mit deren Problematik identifiziert? Was war in Emilias Kindheit los? Der Schlüssel lag in der Geschichte von Emilias Mutter, die ihrerseits massiv unter dem „Mutter-Entzug“ gelitten hat. Defizite pflanzen sich ja (leider) in Familien oftmals fort. Sie mögen andere Symptome zeigen - das Thema bleibt. Hat Emilia deshalb einen Mann gewählt, der klar und zuverlässig ist? Bringt sie Vladis Fremdgehen genau deshalb derart aus ihrer Balance? Ich glaube, ja. Figurenentwicklung bedeutet in erster Linie Charakterstudie. Ich kenne die größten Geheimnisse meiner Protagonisten, auch wenn ich diese nie für den Plot brauche - sie stehen auf meinem Charakter-Spickzettel. 


Da du Frankreich so anschaulich schilderst, bist du oft dort?

Ja, ich habe sogar mal dort gelebt. In der Bretagne (die ich LIEBE) und für kurze Zeit in Paris. Eigentlich wollte ich in Paris studieren - dann bekam ich aber Heimweh und so landete ich an der Uni in Freiburg…. Heute verbringe ich viel Zeit in Frankreich. Ich träume ja von einem winzigen Häuschen in der Drôme - wer weiß…..


Freiburg ist ja auch nicht verkehrt und leben tust du doch jetzt am Bodensee. Auch noch so ein Sehnsuchtsziel von mir. Bisher bin ich nur lesetechnisch dort gewesen. Was ist dein Sehnsuchtsziel, wenn es um Urlaub geht?

Frankreich - die Bretagne (genauer: das Finistère), der Lubéron, die Drôme. Der Blick auf die französischen Alpen bei Annecy. Bin ich frankophil? 


Nur ein wenig vielleicht. Lach!

Du hast als Redakteurin gearbeitet. Das Schreiben lag dir also schon immer im Blut? Wie kam es dann zu deinem ersten Roman?

Journalistisches Schreiben ist etwas völlig anderes, als kreativ zu schreiben. Eine befreundete Astrologin schenkte mir vor zehn Jahren ein Horoskop - das hat mich wirklich verblüfft, was sie sagte. Sie meinte, ich MÜSSE unbedingt kreativ schreiben. Das Talent sei sozusagen angelegt. Da hab ich mich hingesetzt und über einige Monate einen 500-Seiten-Roman geschrieben. Für einen Auszug bekam ich ein Stipendium vom Deutschen Schriftstellerverband. Die Auszeichnung blieb - aber der Roman liegt noch heute in meiner Schublade. Dann hab ich mein Debüt geschrieben „Das Haus am Himmelsrand“ - es wurde auf Anhieb Spitzentitel beim heutigen Berlinverlag, damals Bloomsbury. So fing also alles an. 





Wer sind deine ersten Probeleser?

Eine enge Freundin, die Historikerin ist. Eine Leserin, mit der ich mich angefreundet habe. Sie ist Französisch-Lehrerin. Eine Deutsch-Lehrerin. Eine Bloggerin. Mein Mann (Historiker). Und dann noch zwei völlig Fremde. Ich habe ein Prinzip: Ich treffe mich mit meinen Testlesern persönlich und bespreche die Feinheiten. Dann gehe ich mit meinen Notizen nach Hause und überarbeite das Manuskript. Konstruktive Kritik ist großartig. 


Hast du schon ein neues Projekt oder ist das noch geheim?

Ich habe immer ein Projekt. Wenn ich nicht arbeite, bin ich nicht ich selbst. Und du bist die erste, die es erfährt: Der neue Roman spielt in Paris, Besatzungszeit 1940. Eine Liebesgeschichte zwischen einem Franzosen und einer Deutschen. Über 70 Jahre später kommt ans Licht, was die beiden verbunden hat und was sie getan haben. Oder was sie nicht getan haben? 


Oh, das ist meins! Das weiß ich jetzt schon! Jetzt verrate uns doch noch, welche Bücher du selbst liest, welches Genre.

Belletristik, gerne literarisch angehaucht. Meine Lieblingsbücher: Zaruya Shalev „Schmerz“, Anthony Doerr „Alles Licht, das wir nicht sehen“,  Jorge Semprun „Die große Reise“ und nicht zuletzt Irvin Yalom „Und Nietzsche weinte“. 


Wir Leserinnen und Leser sind ja neugierig und möchten auch andere Dinge wissen. Welche Jahreszeit ist denn die deine?

Herbst und ich mag den Winter mit Schnee. Ich halte auch gut einen wolkenverhangenen Himmel aus. 






Was bedeutet dir Zeit?


Das ist ja eine sehr persönliche Frage! Sagen wir, ich nutze sie gerne mit Menschen, die ich liebe, die ich mag. Ich nutze sie zum Schreiben. Zum Lesen. Ich bemühe mich, meine Zeit nicht zu vergeuden. Sich über Dummheiten zu ärgern zum Beispiel - das lohnt sich nicht! 


Und wie definierst du Glück?

Das können Kleinigkeiten sein, aber natürlich auch die ganz großen Gefühle. Zu einer „Glücks-Konstanten" hat sich das Schreiben in meinem Leben entwickelt. Selbst in Phasen der Frustration weiß ich, dass es irgendwann wieder Licht am Ende des Tunnels gibt. In der Summe staune ich bei jedem Roman über das unerhörte Glück des Schreibens.


Als Letztes beschreibe dich selbst in einem Satz!

Bettina ist ehrgeizig, sehr gefühlsbetont und extrovertiert und sobald sie schreibt, zieht sie sich zurück in die Welt der Fantasie. 


Liebe Bettina, ganz, ganz herzlichen Dank für dieses tolle Interview! Es hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht, ein Weilchen mit dir zu plaudern.

Mir hat es auch sehr viel Spaß gemacht, liebe Monika. Danke für die tollen Fragen!



Euch, lieben Lesern darf ich schon jetzt verraten,
dass ich in wenigen Tagen das wunderbare Buch
"Das geheime Lächeln"
auf der Facebookseite Romanwelten
verlosen werde! Schaut einfach mal vorbei!









Samstag, 14. April 2018

"Hortensiensommer" von Ulrike Sosnitza

Unendlich traurig und herzzerreißend schön!
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Johanna ist Gärtnerin im beschaulichen Sommerhausen. Sie entwirft die schönsten Gärten. Nur für ihren eigenen Garten hat sie irgendwie nicht die Muße. Sie lebt alleine in einem großen Haus, doch das scheint ihr nichts auszumachen. Sie mag es zurückgezogen zu leben. Dann zieht der Mathelehrer Philipp in die Einliegerwohnung, der Mann mit dem Panamahut. Johanna spürt Schmetterlinge in ihrem Bauch, ein Gefühl, dass sie sehr lange Zeit nicht zugelassen hat.

Obwohl sie ihm erst verboten hat, ihren Garten zu betreten, lässt sie es zu, dass er ihr genau dort jeden Abend eine Geschichte vorliest. Schnell wird klar, dass Johanna sich in ihren Mieter verliebt hat, doch kann sie sich wirklich auf eine Beziehung einlassen?

Als Philipp ihr eines Tages seine vierjährige Tochter Klara vorstellt, bekommt sie eine Panikattacke und flüchtet. Johanna erträgt keine kleinen Kinder in ihrer Nähe, doch warum ist das so? Ganz behutsam und sehr liebevoll versucht Philipp hinter das tragische Geheimnis zu kommen und Johanna wieder zum Lächeln zu bringen. 

"Hortensiensommer" - beim Anblick des Covers denkt man an einen leichten Sommerroman, doch dieser Roman ist so viel mehr als das. Er ist anders. Er ist viel schöner, als erwartet. Es ist eine sehr bewegende, sehr gefühlvolle Geschichte, die mich im letzten Drittel ständig weinen ließ. Ulrike Sosnitza verpackt Johannas Geschichte in ein liebevolles, warmherziges Buch, so schön geschrieben, dass man nicht mehr aufhören kann zu lesen. 

Johanna erscheint dem Leser vielleicht erst etwas merkwürdig, seltsam, doch wie würde man selbst sein an ihrer Stelle? Sie, die dieses unerträglich furchtbare Schicksal erleiden musste. Philipp, der Mann mit dem Panamahut, eine Figur, in die man sich selbst sofort verliebt. Auch die kleine Klara ist so ein liebenswertes Geschöpf. Ihre neugierige Art, mit der sie auf die Menschen zugeht - einfach bezaubernd!

"Hortensiensommer" - unendlich traurig und herzzerreißend schön!



Broschierte Ausgabe
398 Seiten
Verlag: HEYNE




Herzlichen Dank an das Verlagsteam, dass ich diesen sehr emotionalen Roman lesen und vorstellen durfte!







Sonntag, 8. April 2018

"Villa Sanddorn - Ein Rügen-Roman" von Lena Johannson

Mir fehlte das gewisse Etwas

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Seitdem Franziska, die als Coach arbeitet, bei Niklas auf der Sanddorn-Plantage auf Rügen lebt, kümmert sie sich eher um die kleinen Fälle. Sie bietet Menschen, die sich im Urlaub befinden, ein Coaching an, ihren Weg zu finden. Das Angebot wird nachgefragt, bringt allerdings nicht so viel Geld ein wie einst die großen Aufträge in den Firmen. Auch Niklas Arbeit nimmt immer mehr zu. Der Sanddorn muss geerntet und verarbeitet werden. Immer mehr Arbeit, immer weniger Zeit für das Miteinander. Als Niklas dann auch noch die blonde Schönheit Kimberly einstellt und Franziskas beste Freundin zu ihr nach Rügen flüchtet, hängt der Haussegen komplett schief. Und wieso passieren auf der Plantage plötzlich so merkwürdige Dinge?

Rügen, ein Sehnsuchtsziel, hierhin entführt uns die Autorin Lena Johannson. Die Handlung schreitet leicht und unterhaltsam voran und doch hat mir das gewisse Etwas gefehlt. Ich kann es gar nicht richtig benennen. Ich weiß, wieviel Arbeit ein Roman macht, aber hier hatte ich öfter das Gefühl, als sei die Autorin nicht mit Herzblut dabei gewesen. Die Personen konnte ich mir nicht richtig vorstellen. Das Rügen-Feeling kam nicht wirklich rüber. Eine rundum beschäftigte Frau, die als Coach arbeitet und auch noch Zeit für Spionagespielchen hat, nun ja...

Wer ein charmantes, kurzweiliges Lese-Vergnügen sucht, ist hier dennoch gut bedient. Vielleicht bin ich inzwischen lesetechnisch auch einfach zu sehr verwöhnt. 



eBook
400 Seiten
Verlag: KNAUR





Herzlichen Dank an das Verlagsteam,
dass ich den Roman lesen und vorstellen durfte!



Freitag, 6. April 2018

"Scandinavian Style - Das Einrichtungshandbuch Raum für Raum" von Allan Torp

Raum für Raum Scandinavian Style

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Wer denkt bei "Scandinavian Style" nicht gleich an IKEA? Doch Scandinavian Style ist so viel mehr oder auch weniger, je nachdem, wie man es betrachtet. Beim skandinavischen Stil herrschen Holzböden vor, meist neutrale Töne und Klarheit. Kein überflüssiger Schnickschnack. Der Stil ist modern, zeitlos und doch sehr gemütlich. Klare, helle Töne gepaart mit Funktionalität, so könnte man es beschreiben.

Dieses Buch zeigt nicht nur, was der "Skandinavian Style" bedeutet, es erzählt auch, wie dieser Stil entstanden ist, worauf zu achten ist. Es ist keine Stilrichtung für Menschen, die überladende Deko bevorzugen.  Hier gibt es um einen eher minimalistischen, aber doch gemütlichen Stil. Auf unnötigen "Kram" wird verzichtet. Es ist eher funktional. Lediglich einzelne farbliche Akzente werden gesetzt. 

Ich mag diesen Stil, obwohl ich ihn aus reinen Platzgründen gar nicht so leben könnte. Das Buch, das jeden Raum einzeln behandelt, ist jedoch eine wunderbare Anregung und birgt jede Menge Tipps. Mir persönlich sind die Räume alle etwas zu weiß, zu kühl, aber wie gesagt, es sind ja nur Anregungen. Umsetzen kann jeder seinen Wohntraum, wie er mag. 

"Scandinavian Style - Das Einrichtungsbuch" ist auf alle Fälle ein tolles Buch mit wertvollen Tipps.



Broschierte Ausgabe
192 Seiten
Verlag: DVA




Herzlichen Dank an das Verlagsteam,
dass ich dieses tolle Einrichtungsbuch vorstellen durfte!



Mittwoch, 4. April 2018

"Wie ich dank Shakespeare in Verona die große Liebe fand" von Glenn Dixon

Bezaubernd, hinreißend und absolut lesenswert!

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Glenn Dixon, der Autor des vorliegenden Buches, ist Highschool-Lehrer in Kanada. Immer wieder nimmt er in seiner Abschlussklasse "Romeo und Julia" durch. Er hat eine ganz bezaubernde Art, diese uralte Geschichte seinen Schülern nahe zu bringen.

Glenn selbst liebt seit vielen Jahren Claire, doch diese Liebe beruht nicht auf Gegenseitigkeit. In seinem Urlaub fliegt er das erste Mal nach Verona, die Stadt Romeos und Julias. Er schließt sich dort dem Club der Julias an - als erster Mann! Die Mitglieder bezeichnen sich selbst als Sekretärinnen Julias. Jedes Jahr trudeln Tausende und Abertausende Briefe aus aller Welt in dem kleinen Büro ein. Briefe von Menschen, die sich eine Antwort in Liebesdingen erhoffen.

Zum Abschluss seines ersten Aufenthaltes schreibt Glenn selbst einen Brief, doch wird ihm die Antwort weiterhelfen?

Zurück in der Heimat, enttäuscht seine Liebe Claire ihn schwer. Er kündigt seinen Job und fliegt abermals nach Verona. Es ist wie beim ersten Mal. Die Menschen suchen Antworten und Julias Sekretärinnen versuchen, ihnen diese zukommen zu lassen. Glenn erkennt, dass die Menschen oftmals einfach ihre Geschichte niederschreiben wollen, doch ein Brief kann auch ein Leben verändern. Vielleicht auch sein eigenes?

"Wie ich dank Shakespeare in Verona die große Liebe fand" - eine eher stille und doch faszinierende Geschichte über die Liebe. Es ist eine wahre Geschichte und ich bedauere, dass der Autor der Geschichte seinen Beruf als Lehrer aufgegeben hat. So einen engagierten Lehrer wünscht sich doch jeder Schüler! Nicht nur ein Stück lesen, sondern es auch spielen! Beim Lesen konnte man spüren, wieviel Spaß den Schülern das Stück auf einmal gemacht hat. 

Im Sommer werde ich selbst Verona besuchen und Dank Glenn Dixon komme ich mir bereits jetzt vor, als wäre ich schon einmal da gewesen. Seine Streifzüge durch die Stadt, sehr anschaulich beschrieben. Sehenswürdigkeiten und kleine Lokale werden so beschrieben, dass ich mich jetzt noch mehr auf diese Reise freue! 

"Wie ich dank Shakespeare in Verona die große Liebe fand" - die etwas andere Geschichte. Bezaubernd und hinreißend. Absolut lesenswert!





Taschenbuch
331 Seiten
Verlag: kiwi




Das Buch habe ich im Rahmen einer Testleser-Aktion auf LovelyBooks gewonnen. Herzlichen Dank hierfür!








Montag, 2. April 2018

Think Pink!

10 positive Dinge oder Begebenheiten
der vergangenen Woche:



(c) Monika Schulte: Figur Gut Kump, 2017



1. Einen netten 1. Tag im Büro gehabt.

2. Angeregte Plaudereien mit Edel und Gabi.

3. Wunderbare Antworten bei der Glücksbuch-Verlosung.

4. Thomas, das Treffen am Gardasee und ich!

5. Die Seite Romanwelten bekommt immer mehr Follower!

6. Der einbruchsichere Kaninchenstall
und der Osterhase mit Knarre.
Kopfkino im Büro mit Stefan.

7. Jemanden bei der Buchverlosung glücklich gemacht.

8. Im Ostergottesdienst mit meinem Sohn gewesen.

9. Ein Pastor, der Aprilscherze macht.

10. Oster-Kaffeetrinken mit Mama und Papa.

Meine März-Bücher

Der März war wieder ein Lesemonat pur. 








"Das geheime Lächeln" von Bettina Storks

Ein echtes Juwel! Unbedingt lesen!

Emilia arbeitet gerade an einem Katalog für eine Auktion, als sie ein Gemälde entdeckt, das eine Frau zeigt, die genau wie sie selbst aussieht. Kann es sein, dass es sich dabei um Sophie Langenberg handelt, ihre Großmutter, um die so ein großes Geheimnis gemacht wird? Über die niemand in ihrer Familie sprechen möchte? Emilia ersteigert dieses Bild, doch die Geschichte dieser porträtierten Frau lässt sie nicht los.

Da sie eh gerade wegen eines Seitensprungs ihres Mannes Abstand von ihm benötigt, packt sie ein paar Sachen und macht sich auf den Weg in die Provence, wo ihre Mutter ein kleines Haus geerbt hat, das sie aber nicht zu interessieren scheint. Emilia trifft im Lubéron auf Jean-Pierre. Er ist ihr schon auf der Auktion aufgefallen. Wer ist dieser Mann, der ihre Großmutter noch persönlich gekannt hat? Und was hat es mit den geheimnisvollen Briefen und Fotografien auf sich, die Emilia im Haus findet?

"Das geheime Lächeln" - es ist eine dieser Geschichten, bei denen von der ersten Seite an das Kopfkino gestartet wird. Die hervorragende Charakterzeichnung der Personen macht es dem Leser einfach, das Geschehen zu verfolgen. Man ist dabei. Man ist vor Ort.

Bettina Storks nimmt uns mit in das Paris der Dreißiger Jahre, wo Sophie Langenberg, die Frau von dem Portrait, lange Zeit gelebt hat. Ebenso entführt sie uns in den Lubéron von damals und von heute. Zusammen mit Emilia lüftet der Leser das Geheimnis der Familie Langenberg. 

"Das geheime Lächeln" - eine wunderbare, aber auch sehr bewegende Geschichte. Ein wunderbares Buch voller Tragik, voller Leben. Ein echtes Juwel! Unbedingt lesen!




eBook
480 Seiten
Verlag: DIANA





Herzlichen Dank an die Autorin für diese wunderbare Geschichte!

Herzlichen Dank an den Verlag,
dass ich das Buch lesen und vorstellen durfte!